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Österreichische Bundesbahnen

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Dieser Artikel behandelt die Österreichischen Bundesbahnen, weitere Bedeutungen unter ÖBB (Begriffsklärung)
ÖBB-Holding AG
ÖBB
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 2004
Unternehmenssitz Wien, Österreich
Unternehmensleitung

Martin Huber (CEO)
Erich Söllinger (CFO)
Gustav Poschalko
Peter Klugar

Mitarbeiter 42.951 (2006)
Umsatz 4.539 Mio. EUR (2006)
Branche Eisenbahnunternehmen
Produkte Personenverkehr
Website www.oebb.at
ÖBB-Logo am Bahnhof Wels
ÖBB-Logo am Bahnhof Wels

Die Österreichischen Bundesbahnen (kurz ÖBB, früher BBÖ) sind die größte staatliche Eisenbahngesellschaft Österreichs. Die ÖBB sind nach dem Bundesbahnstrukturgesetz 2003 organisiert. Seit 1. Jänner 2005 sind die Österreichischen Bundesbahnen in selbstständige Teilgesellschaften gegliedert, an deren Spitze die ÖBB-Holding AG steht.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geschichte
  • 2 Konzernstruktur
  • 3 Management (ÖBB Holding AG)
  • 4 Bahnhofsoffensive
  • 5 Zahlen
  • 6 Verwendetes Stromsystem
  • 7 Personenverkehr
  • 8 Schifffahrt
  • 9 Sonstiges
  • 10 Vielfahrerprogramme
  • 11 Generelles Rauchverbot in allen Zügen
  • 12 Literatur
  • 13 Siehe auch
  • 14 Weblinks

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Eisenbahn in Österreich

Ab 1882 schrittweise Verstaatlichung des Bahnnetzes der österreichisch-ungarischen Monarchie. Daraus entstehen die Kaiserlich-königlichen österreichischen Staatsbahnen.

  • 1923 Gründung des selbständigen kaufmännischen Unternehmens Österreichische Bundesbahnen Die Abkürzung war BBÖ, da ÖBB schon von der schweizerischen Oensingen-Balsthal-Bahn besetzt war.
  • 1938 "Anschluss" von Österreich an das Deutsche Reich. Die BBÖ wird von der Deutschen Reichsbahn übernommen. Während des Zweiten Weltkrieges werden ca. 41 Prozent des österreichischen Bahnnetzes zerstört.
  • 1947 Die ÖBB (die Schweizer Privatbahnen verwendeten zu diesem Zeitpunkt die gemeinsame Abkürzung SP für ihre Güterwagen im internationalen Verkehr, daher konnte jetzt diese Abkürzung gewählt werden) wird als vom Staat verwaltete Gesellschaft neu gegründet. Die Infrastruktur wird wieder aufgebaut und die Elektrifizierung wird vorangetrieben.
  • 1969 Ein neues Bundesbahngesetz wird verabschiedet. Die ÖBB wird zum unselbständigen Wirtschaftskörper, der als Zweig der Betriebsverwaltung des Bundes geführt wird, aber vollständig im Budget des Bundes verbleibt.
  • 1994 Im Hinblick auf den EU-Beitritt wird die ÖBB aus dem Bundesbudget ausgegliedert und als Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit - einer Mischform aus GmbH und Aktiengesellschaft - installiert, eine Gesellschaft die zu hundert Prozent im Besitz der Republik Österreich ist.
  • 2004 Die ÖBB wird als Konzern mit der ÖBB Holding und operativen Tochtergesellschaften neu organisiert.

Konzernstruktur

Internationaler Schnellzug auf der Semmeringbahn
Internationaler Schnellzug auf der Semmeringbahn

Mit dem 1. Jänner 2005 trat eine neue Organisationsstruktur in Kraft, welche im Vorfeld heftig kritisiert wurde. Kern der neuen Organisationsstruktur ist die Einrichtung von selbstständigen Teilgesellschaften. Ziel der Reform war eine Trennung zwischen Infrastruktur und Bahnbetrieb. Die ÖBB Holding AG nimmt die Anteilsrechte des Bundes wahr und sorgt für eine einheitliche Strategische Ausrichtung des Konzerns. Ihr sind fünf operative Töchter zugeordnet:

  • ÖBB-Personenverkehr AG, zuständig für Fern- und Nahverkehr
  • Rail Cargo Austria AG (RCA), zuständig für Güterverkehr und Logistik
  • ÖBB Infrastruktur Betrieb AG, zuständig für Betrieb und Wartung des Schienennetzes und der Bahnhöfe
  • ÖBB Infrastruktur Bau AG, zuständig für die Planung, Projektierung und Bau der Infrastruktur sowie für die Kraftwerke
  • ÖBB Immobilien GmbH, Vermietung von Häusern, Lokale,... die Eigentümer der ÖBB sind

Diese Teilgesellschaften verfügen selbst wiederum über eigene Beteiligungen, so sind ÖBB PV und RCA jeweils gemeinsam an der ÖBB Traktion GmbH und der ÖBB Technische Services GmbH beteiligt. Außerdem Konzerngesellschaften, welche direkt der Holding untergeordnet sind und konzernweite Aufgaben übernehmen wie ÖBB Dienstleistungs GmbH (Informatik und Personalwesen) und ÖBB Werbecenter GmbH, welche als jüngste Konzerngesellschaft für die werbliche Vermarktung der Werbeflächen zuständig ist.

Management (ÖBB Holding AG)

Aufsichtsrat: Horst Pöchhacker (Vorsitzender), Eduard Saxinger (stv. Vorsitzender) Vorstand: Martin Huber, Generaldirektor und Vorsitzender, Erich Söllinger, Peter Klugar, Gustav Poschalko

Bahnhofsoffensive

Der neu gestaltete Bahnhof Wiener Neustadt
Der neu gestaltete Bahnhof Wiener Neustadt

Die ÖBB Infrastruktur Bau AG plant, unter den Namen "Bahnhofsoffensive", 20 Hauptverkehrsknotenpunkte zu erneuern oder vollständig aufzubauen.

  • Fertiggestellte Projekte:
– Graz Hauptbahnhof
– Innsbruck Hauptbahnhof
– Linz Hauptbahnhof
– Bahnhof Feldkirch
– Bahnhof Baden
– Bahnhof Krems an der Donau
– Klagenfurt Hauptbahnhof
– Leoben Hauptbahnhof
– Wels Hauptbahnhof
– Wiener Neustadt Hauptbahnhof
– Bahnhof Wien Praterstern
  • Projekte im Bau:
– St. Pölten Hauptbahnhof
– Bahnhof Wien Heiligenstadt
– Wien Westbahnhof
– Wien Hauptbahnhof
– Bahnhof Wien Mitte
– Bahnhof Wien Meidling
  • Projekte in Planung:
– Salzburg Hauptbahnhof
– Bahnhof Wien Hütteldorf
– Bahnhof Bruck an der Mur

Alle Bahnhöfe sollen spätestens im Jahr 2015 fertiggestellt sein.

Zahlen

  • Fahrgäste pro Jahr: Nahverkehr 167 Mio., 29 Mio. Fernverkehr, sowie Bus 247 Mio (Stand 2007)
  • Güter pro Jahr: 93 Mio t (Stand 2007)
  • Länge Streckennetz: ca 11.000 km (70% elektrifiziert)
  • Mitarbeiter: 42.951 (davon 3% Frauen) (Stand November 2007)
  • Zwei Drittel des Nahverkehrs ist vertaktet

Die ÖBB ist zudem der alleinige Eigentümer der Eisenbahnstrecken im Fürstentum Liechtenstein (Buchs-Schaan-Feldkirch).

Verwendetes Stromsystem

  • Einphasenwechselstrom 15 kV, 16,7 Hz, Speisung der Unterwerke über 110 kV-Bahnstromleitungen, eigene Erzeugung von Bahnstrom mit einer Frequenz von 16,7 Hz.
  • Ausnahme: Betrieb der Mariazellerbahn mit Einphasenwechselstrom 6,3 kV, 25 Hz. Auch hier erfolgt eigene Bahnstromerzeugung, die aber in den Händen der EVN liegt.

Bahnstromversorgung

Die Österreichischen Bundesbahnen betreiben 8 eigene Wasserkraftwerke zur Produktion von Bahnstrom (Braz, Spullersee, Fulpmes, Enzingerboden, Schneiderau, Uttendorf I, Uttendorf II, Obervellach). Der jährliche Gesamtbedarf von etwa 2.200 GWh wird zu einem Drittel durch Eigenerzeugung in den bahneigenen Kraftwerken aufgebracht. Etwa 25% werden aus 4 Partner-Wasserkraftwerken (St. Pantaleon, Weyer, Annabrücke, Steeg) bezogen, der Rest wird aus dem öffentlichen 50 Hertz-Drehstromnetz zugekauft und in 5 Umformerwerken (Ötztal, St. Michael, Bergern, Kledering, Auhof) in Bahnstrom umgewandelt. Die Lieferanten garantieren den Österreichischen Bundesbahnen, dass auch diese Strommenge überwiegend aus Wasserkraft hergestellt wird.

Damit kann sich die Umweltbilanz der Bahnstromversorgung sehen lassen: 97% kommen aus heimischer Wasserkraft.

Reisezugverdichtung, der Ausbau des Nahverkehrs in Ballungszentren, Geschwindigkeitserhöhungen, leistungsfähigere Triebfahrzeuge und Komfortverbesserung lassen den Strombedarf beträchtlich ansteigen.

Gegensteuerungsmaßnahmen sind der Einsatz von Lokomotiven, die beim Bremsvorgang Strom in die Oberleitung zurückspeisen und die Verwendung von Optimierungsprogrammen, die zur Reduzierung der Strom-Übertragungsverluste beitragen.

Die künftige Strom-Bedarfsdeckung bei den ÖBB wird einerseits durch die Modernisierung und den Ausbau bestehender Anlagen erreicht. Bei der Planung neuer Anlagen wird auch auf die weitere Nutzung der heimischen Wasserkraft gesetzt.

Die Kraftwerksgruppe Stubachtal besteht aus den Kraftwerken Enzingerboden, Schneiderau, Uttendorf I und Uttendorf II.

Die für die Bahnstromproduktion benötigten Wassermengen werden in den Speicherseen Tauernmoossee, Weißsee, Amersee und Salzplattensee, dem Speicher Beimsee und dem Ausgleichsbecken Enzingerboden gesammelt und über Druckrohrleitungen den Turbinen zugeführt.

Personenverkehr

InterCity der ÖBB in Graz (Januar 2002)
InterCity der ÖBB in Graz (Januar 2002)

Der Personenverkehr der ÖBB auf der Schiene ist unterteilt in Fernverkehr und Regionalverkehr, allerdings ohne tarifliche Trennung. Busverkehr wird vom Tochterunternehmen ÖBB-Postbus GmbH (kurz Postbus) mit ca 2100 Bussen in ganz Österreich durchgeführt. Der Postbus ist der größte Anbieter von Linienbusdiensten in Österreich.

Der Fernverkehr bedient einige wenige Hauptlinien. Diese sind:

  • Wien Westbf- Linz - Salzburg - Innsbruck - Feldkirch - Bregenz
  • Wien Westbf - Linz - Salzburg - Innsbruck - Feldkirch - Buchs (SG)
  • Wien Westbf - Linz - Passau
  • Salzburg - Villach - Klagenfurt
  • Wien Südbf - Bruck a. d. Mur - Klagenfurt - Villach
  • Wien Südbf - Bruck a. d. Mur - Graz
  • Innsbruck/Salzburg/Linz - Selzthal - Graz
  • Kufstein - Innsbruck - Brenner

Daneben werden auch folgende internationale Strecken bedient:

  • Wien Westbf - Linz - Passau – Nürnberg – Hamburg-Altona
  • Wien Westbf - Linz - Passau - Nürnberg - Leipzig - Berlin Hbf - Berlin Wannsee (mit Autotransportwagen)
  • Wien Westbf - Salzburg - München
  • Wien Westbf - Linz - Salzburg - Innsbruck - Feldkirch - Buchs (SG) - Sargans - Zürich HB - Basel SBB
  • Wien Westbf/Südbf - Hegyeshalom (Straß-Sommerein)- Budapest (und weiter)
  • Wien Westbf/Südbf - Bratislava (Pressburg) (und weiter)
  • Wien Südbf - Břeclav (Lundenburg) - Praha (Prag)/Warszawa (Warschau)
  • Wien Südbf - Graz - Maribor (Marburg) - Ljubljana(Laibach)/Zagreb (Agram)
  • München - Innsbruck - Verona (und weiter)
  • München - Salzburg - Villach (und weiter)
  • Praha (Prag) - Linz - Graz - Ljubljana (Laibach)

Im Fernverkehr der ÖBB gibt es zur Zeit 7 Zuggattungen:

  • ÖBB-EC: Dieser Zug besteht aus Upgrade-Wagen (in grau) und führt im Gegensatz zum ÖBB-IC einen Speisewagen. Eine Ausnahme stellt der ÖBB-EC 162/163 Transalpin dar, der bis zu 50% aus Wagen der SBB besteht, darunter befindet sich auch ein (beliebter) Panoramawagen 1. Klasse.
  • ÖBB-IC: Dieser Zug besteht aus Upgrade-Wagen (in grau) und führt ein mobiles Bordservice. ÖBB-ICs verkehren zurzeit vor allem auf der Strecke Wien–Salzburg, wobei je ein Zugpaar auch Wien–Villach und Wien–Schwarzach-St. Veit bedient.
  • EC: Dieser Zug besteht vor allem aus nicht revidierten Wagen der ÖBB oder aus Rollmaterial anderer Bahngesellschaften (DB AG, FS, CD, MAV, SBB, HZ, SZ, JZ). Zentraler Unterschied zum ÖBB-EuroCity ist der zumeist nicht revidierte Wagen 1. Klasse. Revidierte Wagen anderer Bahngesellschaften im EC-Verkehr: DB, FS, SZ, HZ, JZ, SNCF
  • IC: Dieser Zug besteht vor allem aus nicht revidierten Wagen der ÖBB und weist keinen revidierten Wagen 1. Klasse auf.
  • D: Diese Zuggattung wird von den 4 vorhergehenden langsam verdrängt und stellt nur noch eine kleine Minderheit aller Zugläufe in Österreich dar. D-Züge kommen vor allem im Verkehr mit Osteuropa und als Spezialzüge zum Einsatz.
  • ICE: Diese Züge fahren auf der Westbahn von Wien über das deutsche Eck nach Innsbruck. Außerdem bestehen zwei Zugläufe von Innsbruck über München, Stuttgart, Frankfurt und Hannover nach Berlin. Seit dem Fahrplanwechsel am 8. Dezember 2007 verkehren zwei Zugpaare zwischen Wien und Frankfurt, sowie drei Zugpaare zwischen Wien und Dortmund (ICE T).
  • EN: Diese Züge verkehren als innerösterreichische bzw. grenzüberschreitende europäische Nachtfernverkehrszüge und bestehen zumeist aus modernem Wagenmaterial von ÖBB, DB, FS, SBB, MAV und SNCF.
  • IC-BUS: Seit 1. Oktober 2007 fahren diese Busse sieben Mal täglich die Strecke Graz Hauptbahnhof - Wolfsberg Bahnhof - Klagenfurter Hauptbahnhof. Es gibt einen 2. Klasse-Bereich so wie einen 1. Klasse-Bereich. Eine Reservierung ist erforderlich, welche in der 2. Klasse 3,50 € kostet und in der 1. Klasse im Preis inbegriffen ist. Die Fahrzeit beträgt 2:05 Stunden von Graz nach Klagenfurt. Es stehen in der 1. Klasse 16 Sitzplätze und in der 2. Klasse 56 Sitzplätze zur Verfügung.

Im Fernverkehr werden ÖBB-Züge vor allem auf der Westbahn auch von Lokomotiven der DB (z.B. 101) sowie der MAV (1047) und anderen gezogen. Eine Besonderheit stellt die Strecke München - Zürich dar, wo der kleine Abschnitt über Österreich (Lindau - Bregenz - St.Margrethen) von Zügen bedient wird, die zu 100% (Wagen und Lokomotiven) aus Material der SBB bestehen. Umgekehrt kommen Lokomotiven der ÖBB vor internationalem Wagenmaterial regelmäßig nach Deutschland und Ungarn. Nach Italien (außer Korridorverkehr Lienz-Innsbruck), Tschechien und die Slowakei sind Verkehre beabsichtigt, aufgrund nicht erfolgter Zulassung aber derzeit nicht möglich. Seit Auslieferung der neuen Lokomotiven der Reihe 1216 ("Taurus III") sind auch Langläufe bis nach Italien, Slowenien und theoretisch auch bis nach Amsterdam möglich. Der Typ "Taurus II" (Reihe 1116) könnte schon heute bis Paris oder Kopenhagen am Zug bleiben.

Voraussichtlich ab 2008 möchten die ÖBB schrittweise 23 noch zu beschaffende Fernverkehrszüge des Typs „Siemens railjet“ einsetzen, welche auf der Westbahn zum Einsatz kommen sollen. Inzwischen haben die ÖBB über eine Option 44 weitere railjet-Garnituren bei Siemens bestellt. Die gesamten Anschaffungskosten betragen rund 750 Mio. €.

Schifffahrt

Bis Frühjahr 2006 betrieben die ÖBB auch die Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft und die Wolfgangsee-Flotte. Erstere wurde an den Unternehmer Walter Klaus bzw. an die Vorarlberger Illwerke AG abgetreten. Die Wolfgangsee-Flotte ging, gemeinsam mit der Schafbergbahn, an die Salzburg AG über.

Sonstiges

Seit 2000 gibt es eine Kooperation zwischen den ÖBB und der EURO<26-Jugendkarte. Die ÖBB-VORTEILScard für unter 26-Jährige ist dadurch automatisch auch eine EURO<26-Karte, und ermöglicht den Zugang zu entsprechenden Angeboten.

Das Handy-Ticket ermöglicht den Kauf der Fahrkarte per SMS. Abrechnung erfolgt bei einigen Mobiltelefonbetreibern über die Telefonrechnung, ansonsten ist Paybox-Account zur Nutzung dieses Dienstes erforderlich. Das Einfach-Raus-Ticket richtet sich an kleine Gruppen und Familien.

Bahnhöfe, Lokomotiven, Waggons und Signalanlagen wurden teilweise im Rahmen eines Cross-Border-Leasing-Vertrages an eine US-amerikanische Finanzgesellschaft verkauft und werden mit einer Rückkaufoption geleast.

Seit Juni 2000 ist die ÖBB Mitglied der TEE Rail Alliance mit der DB AG und der SBB. Sie ist Gründungsmitglied des am 2. Juli 2007 gegründeten Railteams, einem Verbund europäischer Eisenbahngesellschaften.

Vielfahrerprogramme

Ähnlich wie die DB AG und die SBB bietet die ÖBB mit der VORTEILScard und der ÖSTERREICHcard Kundenkarten für regelmäßige Fahrgäste an. Mit diesen kann der Kunde für Fahrkarten Punkte Sammeln welche er im Programm ÖBB Club & Bonus gegen Prämien eintauschen kann.

Generelles Rauchverbot in allen Zügen

Seit dem 1. September 2007 besteht ein generelles Rauchverbot in allen Zügen der ÖBB. Bisher galt dieses nur für Regionalzüge und Regional-Express Züge. Da aber laut ÖBB-Statistik 90 % der Reservierungen für den Nichtraucherbereich nachgefragt werden, entschieden sich die ÖBB, die Umstellung durchzuführen. Andere Staatsbahnen, auch etwa die Graz-Köflach-Bahn führten Rauchverbot in den Zügen schon früher ein.

Literatur

  • Ulrich Schefold: 150 Jahre Eisenbahn in Österreich. 1986, Südwest-Verlag München
  • Matthias Wiener: ÖBB im Wandel. 2006, Eisenbahn Journal, Sonderausgabe 1/2006, 3-89610-154-4

Siehe auch

  • Liste österreichischer Eisenbahngesellschaften
  • Liste der Lokomotiven und Triebwagen der ÖBB
  • Liste von Eisenbahnstrecken in Österreich

Weblinks

  •  Commons: Österreichische Bundesbahnen – Bilder, Videos und Audiodateien
  • Offizielle Homepage der ÖBB
  • Offizielle Homepage der ÖBB-Postbus GmbH
  • Offizielle Homepage der RailCargoAustria AG
  • Offizielle Hompage des Railjet
  • Informationen zu den ÖBB Intercitybus
  • Offizielle Homepage der ÖBB Infrastruktur Bau AG
  • www.baudoku.at Multimediale Baudokumetation der Bahnhofsoffensive Wien
  • www.eisenbahnen.at Bilder von landschaftlich attraktiven Strecken
  • Bahnstrecken Eisenbahnstrecken in Österreich (und der Schweiz)
  • Mise à jour Autriche / ÖBB

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